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en Woche
mit mobiler Patientendatenerfassung sehr zufrieden. Im nächsten
Schritt soll das System auch Pocket PCs mit Handschrifterkennung
unterstützen - dann dürften viele der Herrn Doktoren allerdings
wieder vor dem gleichen Problem stehen wie zuvor. [ag]
++ Knowledge Intelligence AG
* printversionen/2002-01-24_seesen.html
++ Krankenhaus Seesen - an der Spitze des medizintechn. Fortschritts
*
> 5. TREND-GESPRÄCH: SMS, DIE KILLERAPP - 2 MILLIARDEN PRO MONAT IN D.
- IM INTERVIEW DR. THOMAS FOX, CEO VON BEAMGATE
MMS - so heißt der Standard, der das herkömmliche SMS-versenden noch
in diesem Jahr revolutionieren soll. Denn mit dem Multimedia Messaging
Service ist nicht nur der Versand von trockenen Textmeldungen möglich,
sondern auch eine Weiterleitung von farbigen Bildern, Soundfiles oder
Videodateien. Unglaublich eigentlich, wenn man bedenkt, dass die her-
kömmliche SMS ursprünglich einmal nur das Abfallprodukt der Mobilfunk-
Entwicklung war und lediglich dazu eingesetzt werden sollte, um den
Handybesitzer über neu eingegangene Sprach-Meldung auf seiner Mailbox
zu informieren.
Doch mittlerweile ist der Short Message Service die Killerapplikation
des Mobilfunks schlechthin. Allein in Deutschland werden monatlich
über 2 Milliarden SMS verschickt.
Ob "MiMSen" künftig das "SiMSen" ablösen und ob die herkömmliche
SMS künftig überhaupt noch existieren wird - darüber haben wir mit
Dr. Thomas Fox, dem CEO von Beamgate gesprochen.
nNL: Wie funktioniert eine SMS eigentlich rein technisch?
Thomas Fox: Im GSM-Protokoll ist neben der allgemeinen Sprachfunktion
auch die Übertragung von Daten möglich. Damit können typischerweise
Texte übermittelt werden, bestimmte Endgeräte haben jedoch die Funk-
tion, die Daten auch als Bilder oder Töne zu interpretieren - wie
beispielsweise einige Geräte von Nokia.
nNL: Der neueste Standard heißt MMS - Multimedia Messaging Service.
Wann wird sich Ihrer Meinung nach dieser Standard durchsetzen?
Fox: MMS setzt nicht voraus, dass UMTS schon funktioniert. Der Multi-
media Messaging Service ist bereits im GSM-Netz verfügbar, aber nur
unter der Voraussetzung, dass GPRS-fähige Endgeräte existieren. Meiner
Meinung nach setzt sich MMS nur durch, wenn genügend Endgeräte zur Ver-
fügung stehen - dieses Problem hat WAP deutlich gemacht. Die ersten
Endgeräte werden auf der CeBIT präsentiert, wir rechnen jedoch damit,
dass die ersten Anwendungsdienste erst gegen Ende des Jahres
funktionieren.
nNL: Wie muss man sich den Versand einer MMS vorstellen?
Fox: Bislang sieht das Konzept der Netzbetreiber folgendermaßen aus:
Der Empfänger bekommt erst einmal eine normale Text-SMS, die ihm mit-
teilt, dass eine MMS für ihn eingetroffen ist. Sobald er diese SMS
abruft, wird die MMS vom MMSC - dem Multimedia Messaging Service
Center - auf sein Handy geladen und ist dann abrufbar.
nNL: Die Konsumenten sind es gewohnt, teilweise bis zu 39 Pfennig pro
SMS zu bezahlen. Wie sieht es bei Ihnen als Großversender aus - was
kostet eine SMS wirklich?
Fox: Zunächst einmal muss man zwischen den Kosten, die den reinen
Versand abdecken und den Kosten, die ein Unternehmen bereitstellen
muss, um die Infrastruktur und Technologie für den SMS-Versand zu
betreiben, unterscheiden. Was die reinen Versandkosten angeht, haben
die Netzbetreiber ihre Preise dieses Jahr um circa 300 bis 400 Prozent
pro SMS erhöht. Momentan kostet der reine Versand zwischen 5,5 und 6
Eurocent - im vergangenen Jahr waren Preise von 5 Pfennig üblich. 2001
gab es zudem ab einem gewissen Kontingent Rabatte und Preisstaffelun-
gen - das ist ebenfalls weggefallen. Uns erstaunt es natürlich, dass
angeblich für den Netzbetreiber bei einem SMS-Versand von 2,2
Milliarden SMS pro Monat tatsächlich Kosten in dieser Höhe anfallen
sollen.
nNL: Ist das auch der Grund, warum so viele Anbieter, bei denen man
kostenlose SMS über das Internet versenden konnte, ihren Dienst
eingestellt haben?
Fox: Ganz genau. Jeder Business-Anbieter muss er jetzt diese teuren
Preise zahlen. Dies zu refinanzieren ist extrem schwierig.
nNL: Beamgate verschickt in Kooperation mit Radiosendern sogenannte
SMS-Beams mit aktuellen Staumeldungen oder Musik-Titel-Abfragen. Wie
finanziert sich dieses Modell?
Fox: Bislang war diese Abfrage für Kunden kostenlos. Unsere Idee war
es, gemeinsam mit Partnern über crossmediale Konzepte - sprich
Werbekonzepte - unsere Versandkosten wieder auszugleichen. Dadurch,
dass der Versand jedo
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